Kärntner Landesholding

Impulsprogramm: Wärme- und Energietausender

Gesamtinvestitionssumme:

mind. rd. Euro 13,5 Mio.

Unterstützung aus dem Zukunftsfonds:

Euro 3 Mio.

Projektstatus:

in Bearbeitung

Antragsteller:

Land Kärnten

Projektbeschreibung laut Antragsteller (Auszug)

Der weltweite Energieverbrauch nimmt aufgrund des Bevölkerungszuwachses und der Angleichung der Lebensstandards der Entwicklungsländer an die Industrieländer stetig zu. So ist etwa der pro Kopf Verbrauch eines Europäers vier- bis fünfmal höher als der eines Chinesen. Insgesamt verbrauchen die Industrieländer mit einem Anteil von ca. 20 % der Weltbevölkerung rund 70 % der weltweiten Energie.

Die Europäische Union und somit auch das Bundesland Kärnten sind gegenwärtig von Energieimporten abhängig. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird sich dieser Zustand in 25 Jahren dramatisch erhöhen, was gesellschafts- und wirtschaftspolitisch sehr problematisch wäre, da es bei einer derartigen Verknappung der Energieträger zu rasant ansteigenden Energiepreisen und zu Versorgungsknappheiten kommen wird.

Zur Ressourcen- und Verteilungsproblematik kommt noch die zunehmende Besorgnis über die Klimaveränderung hinzu. 

560.000 Kärntnerinnen und Kärntner leben in ca. 162.000 Gebäuden, die zu 78 % im Besitz von Privatpersonen sind.

Neben der hohen Inflationsrate für die Grundnahrungsmittel und den dabei für den Verbraucher aufzuwendenden hohen finanziellen Einsatz sowie der rückgängigen Konjunktur ist es daher erforderlich, im Bereich der Wirtschaft Maßnahmen zu setzen, die direkt und indirekt den Preisanstieg abfedern und die regionale Kaufkraft der Bevölkerung stärken.

Der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau im Jahre 2007 ist bereits um 4,4 %, sohin deutlich über den normalen Verbraucherpreisindex, gestiegen.

Durch die Unterstützung des Konsumenten im Einzelfall, und durch seine Verpflichtung für die Herstellung befugte Unternehmer heranzuziehen, werden zusätzliche Entwicklungspotentiale in den Regionen Kärntens aktiviert.

zimmermann und dacharbeiten © Otmar Smit