Kärntner Landesholding

Burgbau Friesach

Gesamtinvestitionssumme:

rd. Euro 6,675 Mio.

Unterstützung aus dem Zukunftsfonds:

Euro 1,2 Mio.

Projektstatus:

in Bearbeitung

Antragsteller:

Land Kärnten

Projektbeschreibung laut Antragsteller (Auszug)

Im Sinne des von der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Geschichte, ao. Univ. Prof. Mag. DR. Johannes Grabmayer, im November 2007 für die Stadt Friesach ausgearbeiteten Konzeptes soll im Rahmen des gegenständlichen Projektes in einem Zeitraum von rund 30 Jahren eine mittelalterliche Burg (Höhenburg aus der Staufenzeit) mit mittelalterlicher Technik und mittelalterlichen Methoden errichtet werden, wobei besonderes Augenmerk auf eine größtmögliche Authentizität gerichtet wird.
Auf der für die Besucher/innen in fast allen Bereichen zugänglichen Burgenbaustelle werden alle Werkzeuge (Tretkräne, Lehrgerüste, Gewölbeschalungen, usw.) selbst hergestellt, alle Handwerker und Hilfskräfte (Maurer, Steinmetz, Zimmerer, Holzfäller, Färber, Töpfer, usw.) sind in authentische mittelalterliche Gewänder gekleidet, und die Transportarbeiten werden mittels großrädriger Pferdekarren bewerkstelligt. Ein besonderer Besucheranreiz ergibt sich auch dadurch, dass sich durch den sukzessiven Baufortschritt das Ambiente permanent verändert. Eine technische Innovation soll den Besucher/innen durch die Schaffung einer virtuellen Welt geboten werden; mittels Computer bzw. 3D-Brille soll das Entstehen der gerade im Bau befindlichen Burg täuschend echt vor Augen geführt werden.

Das erstellte Konzept orientiert sich an den Erfahrungen des derzeit einzigen vergleichbaren Burgenbauprojektes in Guédelon in Burgund/Frankreich, wo im Jahr 1997 mit dem Bau einer Niederburg (Motte) begonnen wurde.

 

Projektziel

Aufgrund der 30jährigen Bauzeit sollen nicht nur langfristige Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch wissenschaftliche und touristische Impulse gesetzt werden.

Im Rahmen der Projektumsetzung sollen alte und längst vergessene Handwerkstechniken wiederentdeckt und angewendet werden. Dies soll dazu beitragen, dass ursprünglich nicht qualifizierte Arbeitskräfte durch ihre Tätigkeiten Spezialwissen erwerben und später auch in anderen wichtigen Bereichen (Denkmalpflege, Restaurierung) eingesetzt werden können. Darüber hinaus können handwerkliche Fachkräfte beim Bau der mittelalterlichen Burg ihr vorhandenes Spezialwissen vertiefen sowie neues bzw. längst vergessenes Wissen aneignen.

Der Wirtschaftsraum Bezirk St. Veit/Glan möchte im Rahmen dieses Projektes einen überregionalen Bekanntheitsgrad erlangen und diesen als solchen vermarkten. Darüber hinaus erwartet sich die Stadt Friesach verbunden mit der Besucherfrequenz eine Belebung der Innenstadt mit entsprechender Wertschöpfung.

Eröffnungsfeier

Sizze Burg

Arbeiter

Arbeiter

Arbeiter

Mannschaft

Mannschaft

Burghügel

Burghügel

Flechthütte

Flechthütte

Arbeiten

Arbeiten

Zimmererhütte

Zimmererhütte

Bergfried

Sizze Burg

Wald