Seit der Begebung der Wandelanleihe am 24.06.2005 konnten bis 30.06.2010 von 70 eingereichten und behandelten Anträgen an das Sondervermögen „Zukunft Kärnten“ insgesamt 39 Hauptprojekte (Antragsteller) mit einem Projektvolumen von rd. EUR 226,5 Mio. rechtsverbindlich aus dem Sondervermögen „Zukunft Kärnten“ der KLH zugesagt werden, wobei von den zugesagten Projekten 14 Hauptprojekte bereits abgearbeitet wurden. 25 Hauptprojekte befinden sich derzeit in Umsetzung bzw. werden abgearbeitet. Diese vom Sondervermögen zur Verfügung gestellten Mittel lösen ein Gesamtinvestitionsvolumen von mind. rd. EUR 5,05 Mrd. aus und ermöglichen die Realisierung von mehreren hundert Teilprojekten hauptsächlich im Infrastrukturbereich in Kärnten.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden 7 Projekte (darin enthalten ist die rechtsverbindliche zur Verfügungstellung finanzieller Mittel für zwei bereits in den Vorjahren grundsätzlich beschlossener Projekte) mit einem Projektvolumen von rd. EUR 16,2 Mio. vom Aufsichtsrat der KLH genehmigt, was laut den Antragstellern ein Gesamtinvestitionsvolumen von mind. rd. EUR 45,2 Mio. auslöst. Insgesamt sind per 30.06.2010 rd. EUR 194 Mio. von den Antragstellern auch tatsächlich abgerufen worden. Der restliche Betrag in der Höhe von rd. EUR 32,5 Mio. stellt per 30.06.2010 eine Verbindlichkeit der KLH dar und wird nach entsprechender Anforderung und allfälligem Nachweis der gesetzes-, richtlinien-, antrags- und beschlusskonformen Mittelverwendung überwiesen. Die bis zum tatsächlichen Mittelabruf anfallenden Zinsen werden dem Sondervermögen „Zukunft Kärnten“ zugeführt.
Unter Beachtung der Gesamtverantwortung des Vorstandes der Kärntner Landesholding ist für die Projektbetreuung – entsprechend der internen Geschäftsverteilung – der Vorstandsbereich VDir. Dr. MEGYMOREZ ressortmäßig zuständig. Auf operativer Ebene wird der organisatorische Teil von Prok. Mag. (FH) ZANKL bearbeitet und der rechtliche Teil von VDir. Dr. MEGYMOREZ mitbetreut.
Nachdem in der Vergangenheit primäres Augenmerk auf den Aufbau und die Installierung einer funktionierenden Ablauforganisation (Antrags- und Vertragswesen, Koordination zu befassender Gremien) gelegt worden ist, ist künftig der Fokus vermehrt auf die nachprüfende ordnungsgemäße Mittelverwendung zu richten. Bis dato ist es gelungen, rd. EUR 6,36 Mio. rückerstattet zu erhalten und wiederum dem Zukunftsfonds zuzuführen.


































