Bau der Koralmbahn
Gesamtinvestitionssumme:
Unterstützung aus dem Zukunftsfonds:
Antragsteller:
Land KärntenBeschreibung laut Antragsteller (Auszug):
Das Land Kärnten hat per Vertrag über die Realisierung und Finanzierung der Eisenbahnstrecke Graz bis Klagenfurt (Koralmbahn) am 15. Dezember 2004 eine Finanzierungsbeteiligung durch die Länder Kärnten und Steiermark vereinbart. Der Bau des Koralmtunnels hat bereits im Jahr 2004 mit Vorsondierungsarbeiten, Sondierstollen, Sondierschächten oder Erkundungssystemen begonnen.
Die Koralmbahn ist die Verlängerung des transeuropäischen Korridors VI in den oberitalienischen Raum. Sie ist Teil dieser international bedeutsamen Achse, die von Danzig über Warschau und Wien nach Triest, Venedig und Bologna führt, und somit die Ostsee mit dem Mittelmeer verbindet.
Darüber hinaus verbessert die Koralmbahn national die Erreichbarkeit Süd-Österreichs und bindet die Weststeiermark und den Südkärntner Raum optimal an die Landeshauptstädte Graz und Klagenfurt an, wovon die Pendler und die regionale Wirtschaft profitieren. Durch die Koralmbahn werden massive Fahrzeit-Verkürzungen und attraktivere Taktfahrpläne ermöglicht.
Die Realisierungsvoraussetzungen für die Koralmbahn wurden Ende 2004 in einem Vertrag zwischen der Republik Österreich, den Bundesländern Steiermark und Kärnten und den ÖBB de-tailliert festgelegt. Im Februar 2005 wurde vom Verkehrsminister die Trassen-Verordnung erlassen. Damit ist der Verlauf der Trasse fixiert. Die Breite des Trassenverordnungsstreifens wurde entsprechend den örtlichen und technischen Erfordernissen festgelegt und beinhaltet den Geländestreifen für sämtliche Eisenbahnanlagen, für Nebenanlagen und Begleitmaßnahmen, die für den Bau und Betrieb dieser Strecke notwendig sind.
Aus heutiger Sicht wird die Koralmbahn voraussichtlich bis 2018 durchgehend befahrbar sein.














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