KÄRNTEN HAT DEN ZUKUNFTSFONDS

  

Zukunftsfonds (Sondervermögen „ZUKUNFT KÄRNTEN“)

 

Zur Unterstützung von im Interesse des Landes Kärnten gelegenen Vorhaben und Maßnahmen wurde das Sondervermögen „Zukunft Kärnten“ der Kärntner Landesholding (KLH) eingerichtet. Die Geschäftsführung im Rahmen des Sondervermögens „Zukunft Kärnten“ hat unter Bedachtnahme auf die Interessen des Landes Kärnten unter Beachtung volkswirtschaftlicher Gesichtspunkte und öffentlicher Interessen zu erfolgen. 

Gemäß der Kärntner Landesverfassung ist zur Sicherung des Sondervermögens „Zukunft Kärnten“ von der KLH ein Betrag von EUR 500 Mio. (Kernvermögen) langfristig zu veranlagen. Weiters ist gesetzlich festgelegt, dass bis längstens Ende 2019 eine Schwankungsreserve idHv EUR 20 Mio. zu bilden ist.

Die Finanzierung von Vorhaben und Maßnahmen aus den Mitteln des Sondervermögens „Zukunft Kärnten“ darf ausschließlich aus den jährlichen Zinserträgen der Veranlagung erfolgen.

Eine im Jahr 2013 veröffentliche, vom Land Kärnten beauftragte Evaluierung des Sondervermögens „Zukunft Kärnten“ durch die Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH hat ergeben, dass mit der Zurverfügungstellung von Mitteln aus dem Zukunftsfonds rund 13.500 vollzeitäquivalente Beschäftigte (Periode 2006 bis 2011) ausgelastet werden konnten. Festgestellt wird, dass die Kontrolle des Antragsprozesses einschließlich der dauerhaften Überwachung der Liquidität im Vergleich zu anderen Bundesländern einem guten Zustand entspricht. In Bezug auf die Einhaltung der Verfahrens- und Kontrollschritte wird angeführt, dass das Berichtswesen umfangreich ist und die Dokumentationen zu allen Entscheidungen den Aufgaben entsprechen und somit eine klare und nachvollziehbare Verfolgung der Entscheidungsprozesse gewährleistet ist.

Die abschließende Beurteilung der Evaluierung kommt zum Ergebnis, dass sowohl das Antragsverfahren, die Beschlussverfahren und die begleitende Kontrolle, das Berichtswesen und internen Kontrollsysteme den gesetzlichen Aufgaben entsprechend eingerichtet wurden.