Vom Zukunftsfonds (Sondervermögen „ZUKUNFT KÄRNTEN“) unterstützte Projekte
Seit der Begebung der Wandelanleihe am 24.06.2005 konnten bis 30.09.2011 von 79 eingereichten und behandelten Anträgen an das Sondervermögen „Zukunft Kärnten“ insgesamt 43 Hauptprojekte (Antragsteller) mit einem Projektvolumen von rd. EUR 239,5 Mio. rechtsverbindlich aus dem Sondervermögen „Zukunft Kärnten“ der KLH zugesagt werden, wobei von den zugesagten Projekten 17 Hauptprojekte bereits abgearbeitet wurden. Zusätzlich wurden EUR 150 Mio für die Sanierung der Hypo Alpe-Adria-Bank AG bereitgestellt. Insgesamt wurden somit rd. EUR 390 Mio. investiert und haben diese Mittel aus dem Zukunftsfonds die Umsetzung von hunderten Einzelprojekten in Kärnten ermöglicht. 24 Hauptprojekte befinden sich derzeit in Umsetzung bzw. werden abgearbeitet. Diese vom Sondervermögen zur Verfügung gestellten Mittel lösen ein Gesamtinvestitionsvolumen von mind. rd. EUR 5,1 Mrd. aus und ermöglichen die Realisierung von mehreren hundert Teilprojekten hauptsächlich im Infrastrukturbereich in Kärnten.
Im Zuge der Verhandlungen mit der Republik Österreich hat sich die KLH verpflichtet, zwecks Sanierung der HBINT EUR 150 Mio. als Partizipationskapital zur Verfügung zu stellen. Ein Großteil dieser zugesagten finanziellen Mittel stammt aus den reservierten Mitteln für das Projekt „Koralmbahn“ und somit aus dem Sondervermögen „Zukunft Kärnten“, nachdem zuvor das Land Kärnten die KLH aus der entsprechenden Verpflichtung entlassen hat. Gemäß den vertraglichen Bedingungen wurde das Partizipationskapital idHv EUR 150 Mio. am 28. Juni 2010 überwiesen.
Unter Beachtung der Gesamtverantwortung des Vorstandes der Kärntner Landesholding ist für die Projektbetreuung – entsprechend der internen Geschäftsverteilung – der Vorstandsbereich VDir. Dr. MEGYMOREZ ressortmäßig zuständig. Auf operativer Ebene wird der organisatorische Teil von Prok. Mag. (FH) ZANKL bearbeitet und der rechtliche Teil von VDir. Dr. MEGYMOREZ mitbetreut.
Nachdem in der Vergangenheit unter Berücksichtigung der vorhandenen Personalressourcen primäres Augenmerk auf den Aufbau und die Installierung einer funktionierenden Ablauforganisation (Antrags- und Vertragswesen, Koordination zu befassender Gremien) gelegt worden ist, ist künftig der Fokus vermehrt auf die nachprüfende ordnungsgemäße Mittelverwendung zu richten. Bis dato ist es gelungen, rd. EUR 8,14 Mio. rückerstattet zu erhalten und wiederum dem Zukunftsfonds zuzuführen.




















































